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Rund um den Wolfgangsee

Der Wolfgangsee liegt auf ca. 540 m Seehöhe und befindet sich im Salzkammergut ca. 25 km leicht südöstlich der Stadt Salzburg. Er wird von den Orten St. Gilgen im Nordwesten, Strobl im Südosten sowie St. Wolfgang auf der östlichen und Abersee auf der westlichen Seeseite umrahmt.

Der See ist ca. 10 km lang und an der tiefsten Stelle über 110 m tief. Von St. Gilgen aus führt eine Gondel auf das Zwölferhorn, von St. Wolfgang aus gibt es eine Zahnradbahn (nur im Sommer) auf den Schafberg. Beide Berge zählen zu den schönsten Aussichtsbergen Österreichs, mit einem Ausblick über zahlreiche Seen und Gebirgszüge mit schönem Blick auf Dachstein und zugehörigem Gletscher.

Anfahrt und Parkplätze

Der Wolfgangsee liegt rund 25 Kilometer südöstlich von Salzburg und ist über die Wolfgangsee-Bundesstraße B158 zu erreichen. Mautstraßen gibt es hier keine, alle vier Ausgangspunkte liegen an öffentlichen Straßen.

  • St. Gilgen oder Tiefbrunnau — Zwölferhorn. Von St. Gilgen aus der lange Weg über den ganzen Berg, von Tiefbrunnau aus der kürzere von hinten.
  • Tiefbrunnau, Parkplatz an der Forststraße zur Sausteigalm, 820 m — Pillstein. Der höchstgelegene Start der Region und damit die kürzeste Tour.
  • Gschwendt bei Strobl, 550 m — Bleckwand.
  • St. Wolfgang, Schafbergbahnhof (Parkplatz 7), 600 m — Schafberg.

Was für ein Gelände dich erwartet

Der Unterschied zur Postalm liegt in der Höhe des Starts. Hier geht es vom Seeufer weg, teilweise von 550 Metern — das ergibt lange Aufstiege: Schafberg 1180 Höhenmeter, Bleckwand 990, Zwölferhorn 960. Nur der Pillstein fällt mit 650 Höhenmetern ab dem hochgelegenen Start in Tiefbrunnau aus der Reihe und ist als einzige der vier Touren als einfach eingestuft.

Rechne also mit einem ganzen Tag, und mit Wald im unteren Drittel. Dafür bekommst du oben eine Aussicht, für die Schafberg und Zwölferhorn zu den bekanntesten Aussichtsbergen Österreichs zählen — bis zum Dachstein und über ein halbes Dutzend Seen.

Schnee, beste Zeit und die beiden Bergbahnen

Die tiefen Talstarts sind die Schwäche der Region: In schneearmen Wintern liegt unten oft nichts, während die Postalm auf 1100 Metern längst befahrbar ist. Januar bis März ist das verlässliche Fenster, im Frühjahr wird der untere Teil rasch aper.

Die Zwölferhorn-Seilbahn fährt im Winter. Auf ihrer Seite gibt es eine Webcam und eine Windstation am Gipfel — beides ist einen Blick wert, bevor du losfährst, gerade wegen des Windes am langen Gipfelgrat. Die Schafbergbahn ist im Winter außer Betrieb; auf den Schafberg geht es also zu Fuß hinauf und wieder hinunter.

TourHöhenprofil 500–1900 mAufstieg