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Rund um den Wolfgangsee

Schafberg 1782 m

Blick auf den Schafberg von St. Gilgen aus (Frühjahr). Die weiße Fläche am Schafberg ist der Südhang, auf der Spitze oben kann man das Berghotel erkennen.
Blick auf den Schafberg von St. Gilgen aus (Frühjahr). Die weiße Fläche am Schafberg ist der Südhang, auf der Spitze oben kann man das Berghotel erkennen.
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Die heutige Gefahrenstufe kommt direkt vom Lawinenwarndienst Salzburg.

Grundlage aus der Beschreibung: „Teilweise" lawinengefährdet — ohne nähere Eingrenzung, daher vorsichtig eingestuft.

Die Ampel ersetzt keine eigene Beurteilung vor Ort. Maßgeblich bleiben der Lawinenlagebericht Salzburg, Wind, Exposition und die Verhältnisse am Hang.

Der Schafberg ist nicht nur der schönste Aussichtsberg, er ist der Salzkammergut-Berg schlechthin. Er liegt direkt zwischen Wolfgangsee, Mondsee und Attersee. Auf den freien Südhängen gibt es speziell im Frühjahr besten Firngenuss, die beste Zeit für Schafberg-Skitouren ist somit normalerweise Februar und März. Die Tour führt bis zum Schafberghotel, das auf der Spitze direkt über der nach hinten senkrecht abfallenden Felswand thront. Diese Wand gibt dem Schafberg sein typisches Sägezahnprofil, das allerdings von der Wolfgangsee-Seite bzw. St. Gilgen nicht zu erkennen ist. Alternativ zu dem hier beschriebenen Aufstieg über den Sommerweg in Winkl ist auch ein Aufstieg über die Gleistrasse der Zahnradbahn beginnend in St. Wolfgang möglich. Abfahrt ist jeweils parallel zum Aufstieg. Die Zahnradbahn ist im Winter nicht in Betrieb.

Beide Aufstiege (speziell aber der ab Winkl) sind nur bei ausreichend hoher Schneelage bis ins Tal zu empfehlen.

Hütten: Berghotel, im Winter nicht bewirtet

Aufstieg über die Bahntrasse: Vom Bahnhof der Schafbergbahn geht es die überwiegend sehr steile Trasse hoch bis zur Schafbergalm (ca. 1360 Hm). Von dort geht es in etwa an der Mittelstation der Bahn rechts über Almwiesen weiter hoch, wobei man nach kurzem Anstieg wieder die Bahntrasse quert. Dort beginnt ein Grat, dem man weiter folgt. In Kürze erreicht man dann die obere Almfläche, über die man abschließend bis zum Gipfel aufsteigt. Die Almfläche ist meist vom Wind abgeblasen.

Aufstieg über Winkl: Ein Parkplatz befindet sich in Winkl nahe dem Europakloster Gut Aich. Von dort sind es ein paar 100m bis zum Anfang des markierten Sommerweges am Ortsende, in den ansteigenden Wald hinein. Eine gute Schneelage bereits im Tal sollte für diesen Weg Voraussetzung sein. Den Markierungen des Sommerweges weiter folgen, bis die Schafbergalm auf ca. 1360 Hm erreicht wird. Von dort geht es gleich weiter wie beim Aufstieg über die Bahntrasse. Man geht an der Mittelstation der Bahn gerade vorbei, über die Almwiesen weiter hoch, wobei man nach kurzem Anstieg wieder die Bahntrasse quert. Dort beginnt ein Grat, dem man weiter folgt. In Kürze erreicht man dann die obere Almfläche, über die man abschließend bis zum Gipfel aufsteigt.

Abfahrt über die Bahntrasse: Vom Gipfel geht es zuerst über die breite Almwiese abwärts. Dann kommt ein kurzer, aber steiler Rücken, über den es weiter bis zur Schafbergalm hinunter geht. Hier ist darauf zu achten, dass man nicht nach links in die Flanke quert, da dort immer mit beträchtlicher Lawinengefahr zu rechnen ist. Hat man die Schafbergalm auf Höhe der Bahn-Mittelstation erreicht, folgt man wieder direkt der Bahntrasse, die wiederum meistens steil bis nach St. Wolfgang hinunter führt.

Diese Abfahrtsroute ist aufgrund ihrer Charakteristik nur bei guter Schneelage und stabilen Verhältnissen (Firn) zu empfehlen.

Abfahrt über die Dorneralm: Vom Gipfel geht es zuerst über die breite Almwiese abwärts. Dann kommt ein kurzer, aber steiler Rücken, über den es weiter bis zur Schafbergalm hinunter geht. Hier fährt man an der Mittelstation der Schafbergbahn geradeaus vorbei, ohne auf die Gleise abzubiegen und fährt weiter in Richtung Südwesten über die Almfläche.

Danach geht es entlang des breiten Sommerweges wieder nach Osten (links) und nach ca. 700m weiter in Richtung Südosten über die Dorneralm zum Gehöft Aschinger und bis nach St. Wolfgang hinunter. Jedenfalls einfach immer diesem Sommerweg folgen.

Diese Abfahrtsroute ist etwas flacher als die Route über die Bahntrasse, dafür muss man aber durch einigen Wald fahren.

Abfahrt nach Winkl: Vom Gipfel geht es los wie bei der Abfahrt über die Dorneralm bis runter zur Schafbergalm. Am Ende der Schafbergalm geht es nun Richtung Nordwesten in den hier beginnenden Forstweg nach Winkl. Nun folgt man wieder der Aufstiegsspur aus Winkl nach unten, damit also dem markierten Sommerweg. Nach einer kurzen Strecke auf einer Forststraße (die Forststraße biegt an einem Wegweiser links ab) verlässt man nun am Wegweiser Richtung Nordwest die Forststraße (also geradeaus weiter) und fährt durch steilen Wald entlang des Sommerweges (=Aufstiegsweg) Richtung Winkl (liegt westlich zur aktuellen Position) ab.

Alternativ folgt man einfach den Windungen der Forststraße weiter bis nach Winkl hinunter, was sicher die einfachere Variante ist.

Lawinengefahr Teilweise.

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