Die heutige Gefahrenstufe kommt direkt vom Lawinenwarndienst Salzburg.
Grundlage aus der Beschreibung: „Mittel. Gefährlich bei hohen Neuschneemengen und Schneeverfrachtungen in den Osthängen."
Die Ampel ersetzt keine eigene Beurteilung vor Ort. Maßgeblich bleiben der Lawinenlagebericht Salzburg, Wind, Exposition und die Verhältnisse am Hang.
Der Hochwieskopf befindet sich ca. 4 km Luftlinie südlich der Genneralm. Der Aufstieg zur Genneralm entspricht der Aufstiegsbeschreibung zum Gennerhorn.
Beim Hochwieskopf handelt es sich um eine nicht so stark frequentierte und lohnende Skitour, bei der man von der Genneralm Richtung Süden kurz abfahren und dann noch mal aufsteigen muss. Die Genneralm befindet sich am Sattel zwischen Gennerhorn (1735 m) und Holzeck (1603 m). Steht man auf der Genneralm und blickt auf den Genner, befindet sich das Holzeck in NNW-Richtung, also rechts leicht hinten, der Hochwieskopf auf der linken Seite.
Aufstieg:
Ca. 480 Hm bis zur Genneralm, dann ca. 290 Hm Abfahrt bis auf 1000 Hm, dann noch mal 754 Hm Aufstieg.
Der Aufstieg zur Genneralm (1295 m) erfolgt wie der anfängliche Aufstieg zum Gennerhorn, ausgehend vom Parkplatz in Lämmerbach, welches sich am Talende von Hintersee kommend befindet.
Von der Genneralm, geht es vorbei an den Hütten, welche im Winter nicht bewirtschaftet sind, bis auf (oft) die Bergrettungshütte. Nach der Bergrettungshütte fährt man in Richtung Süden in das Ackersbachtal ab. Zuerst geht es über eine Wiese, danach durch einen Wald. Vom Ackersbachtal aus sieht man den markanten Gipfel des Hochwieskopfes im Süden, der steil gegen Osten abfällt.
Vom Talboden geht es rechts über einen (hoffentlich gut zugeschneiten) Bach und dann Richtung Südwesten. Zuerst geht es über baumfreie Hänge nach oben, nach kurzer Zeit folgt lichter Waldbestand. Man erreicht dann die Hochebene zwischen Hochwiesalm und Moosangerlhütte. Auf diesem Plateau geht es weiter Richtung Süden hinauf zur Hochwiesalm, welche bereits auf 1463 m liegt. Von der Alm geht es über breite Wiesen weiter auf den schmal zulaufenden Rücken des Hochwieskopfes, dessen Gipfel man über den langgezogenen, schmalen Gipfelgrat erreicht.
Bei eisigen Verhältnissen besteht besondere Absturzgefahr im Gratbereich.
Abfahrt:
Man fährt vom Gipfel entlang der Aufstiegsspur wiederum bis ins Ackersbachtal. Von hier geht es in Richtung Norden wieder auf die Genneralm (ca. 40 Minuten) und dann, wie bei den Touren auf das Gennerhorn oder den Hohen Zinken, folgend der Forststraße runter nach Lämmerbach.
Bei sicheren Verhältnissen kann man kurz nach dem Gipfel ca. 100 Hm durch lichten Wald Richtung Westen abfahren, dies erfordert danach eine Querfahrt zur Hochwiesalm, von der es weiter abwärts ins Ackersbachtal geht.
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