Die heutige Gefahrenstufe kommt direkt vom Lawinenwarndienst Salzburg.
Die Ampel ersetzt keine eigene Beurteilung vor Ort. Maßgeblich bleiben der Lawinenlagebericht Salzburg, Wind, Exposition und die Verhältnisse am Hang.
Beim Parkplatz in Lämmerbach hängt am Brückengeländer eine Tafel der Bergrettung mit nützlichen Informationen — zum Beispiel, ob die Diensthütte auf der Genneralm besetzt ist. Die Telefonnummer der Bergrettung gehört ins Handy eingespeichert — in der Gegend gibt es noch einige Funklöcher.
Aufstieg
Dauert ca. 2,5 bis3 Stunden. Gute Kondition erforderlich, will man die 2,5 Stunden schaffen.
Am Ende des Parkplatzes führt links die Genneralmstrasse nach oben. Der Almstraße bis zu den Hütten der Genneralm folgen (im Winter nicht bewirtschaftet). Gehdauer bis zur Genneralm ca. 1 bis 1,5 Stunden.
Spuren die von der Almstrasse abweichen sind häufig recht steile Abkürzungen, und nicht jeder kommt dort wirklich schneller voran.
An den Hütten der Genneralm (ca. 1400 m) geht man links, gegen Osten, vorbei über den Hügel. Von hier sieht man die Lawinenabgänge am Gennerhorn, die manchmal über die Aufstiegstrasse verlaufen können.
Danach kurze Abfahrt in den Sattel (Mulde) am Fuße des Hohen Zinken.
Von der Mulde aus geht es durch den Wald am Fuß des Hohen Zinken über die Nordwestflanke nach oben. Der Wald lichtet sich nach oben hin, darüber ist der Berg beinahe baumfrei. Der Aufstieg ist dabei streckenweise recht steil.
Nach oben hin wird der Anstieg langsam flacher, das letzte Stück zieht sich etwas, bis man die Gipfelkuppe mit dem Gipfelkreuz erreicht. Hier gibt es herrliche und breite Tiefschnee- oder Firn-Abfahrten.
Abfahrt Variante 1a
Über den baumfreien Gipfelhang fährt man in den schütter bewaldeten Nordwesthang und durch dichter werdenden Wald wieder in den Sattel am Fuße des Hohen Zinken. Von dort geht es Richtung Westen zurück zur Genneralm (kleiner Aufstieg) und über Wiesen sowie die Almstraße zurück zum Parkplatz.
1b
Man hält sich vom Gipfel mehr am westlichen Bergrücken entlang, zuerst auf freien Wiesen und dann durch schütteren Wald nach unten. Wiederum ist ein kleiner Aufstieg (etwas länger als bei 1a) zur Genneralm notwendig, dann über Wiesen und die Almstraße zurück zum Parkplatz.
Abfahrt Variante 2
Vom Gipfel geht es (vom Aufstieg her gesehen praktisch auf der Rückseite) zuerst ein Stück halblinks abwärts (Richtung Südsüdost) in den Sattel vor dem Großen Radl (1742m), dort rechts über freie Hänge zum Anfang des gegen Südwesten gerichteten Schneegrabens. Durch diesen teilweise engen Graben geht es nach Umfahrung einer kurzen, felsigen Stelle bis zum Ackersbach hinunter, der ca. auf 1000m Seehöhe den Weg kreuzt. Links liegt jetzt die Ackersbachalm. Von hier muss man ca. 300 Höhenmeter gegen Nordwesten (rechts aus der Abfahrtsrichtung betrachtet) aufsteigen, wo man wieder die Genneralm erreicht und auf der Almstraße zurück zum Parkplatz fährt.
Die Variante 2 ist aufgrund der steilen, baumlosen Hänge lawinengefährlicher als die Variante 1 und sollte nur bei sehr sicheren Verhältnissen befahren werden.
Der Hohe Zinken ist von Dezember bis April für Schitouren geeignet, im Frühjahr häufig mit Firnschnee. Variante 2 empfiehlt sich, wegen der höheren Lawinengefahr, eher von Februar bis April und nur bei entsprechenden Firnschneeverhältnissen.
Variante 1: Aufstieg und Abfahrt über gleichen Weg. Der einfachste Weg ist wenn man bis zur Genneralm einfach dem Forstweg folgt und nicht in den Wald abzweigt. Auf Lawinengefahr in steilen Bereichen speziell bei entsprechenden Schnee/Wetterverhältnissen ist immer zu achten!
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